Der Anbau von Jatropha ist unkompliziert, da die Pflanze sowohl in tropischen als auch subtropischen Gebieten wächst. Insbesondere die Eignung zum Anbau auf Ödland und in jeder Art von Topographie macht die Pflanze zu einem geeigneten Lieferanten von Biokraftstoff der zweiten Generation, da wertvolle Ackerflächen unberührt bleiben. Monokulturen sind ebenso möglich, wie Mischbepflanzungen und auch für den Einsatz als natürlicher Weidezaun kommt Jatropha in Frage. Da Jatropha eine mehrjährige Pflanze ist, liefert eine einzige Pflanze bis zu 50 Jahre kontinuierlichen Ertrag.
Bereits 9 Tage nach dem Aussähen beginnt die Pflanze zu sprießen. Dabei führt die Zugabe von Dünger in dieser frühen Phase zu schlechteren Ergebnissen, wohingegen Dünger nach der Keimphase das Wachstum durchaus beschleunigen kann. Bereits 9 bis 12 Monate nach der Aussaht trägt die Pflanze erstmals Früchte, wobei erst nach 2 bis 3 Jahren umfangreichere Ernten möglich sind.
Für ein optimales, langfristiges Wachstum ist ein ausreichender Pflanzabstand wichtig. In Abhängigkeit der Bodenbeschaffenheit und für die Pflege, sowie Ernte empfiehlt sich ein Mindestabstand von 2 bis 2,5 Meter zwischen den Pflanzen.
Da die Blüten in den Blattverzweigungen entstehen, produzieren Pflanzen mit vielen Zweigen und Blättern auch mehr Früchte. Der durchschnittliche Ertrag beträgt 3,5 Tonnen pro Hektar. Im ersten Jahr sind dabei etwa 0,4 Tonnen zu erwarten, die in den folgenden 3 Jahren bis zu 5 Tonnen/Hektar ansteigen können.
Jatropha can in Gebieten mit mittlerem bis wenig NIederschlag angebaut werden. Der jährliche Niederschlag sollte dabei zwischen 200 bis 1000 mm liegen. Die Höhe sollte dabei zwischen 0 Meter bis 500 Meter über dem Meeresspiegel liegen, mit einer Durchschnittstemperatur von 20 Grad Celsius. Auch höhere Lagen sind möglich, solange nur geringer Frost auftritt. Insbesondere junge Pflanzen sind besonders anfällig für Frostschäden, wohingegen ältere diese besser unbeschadet überstehen.
Für die Pflege der Pflanzung ist insbesondere regelmäßiges Entfernen von Grass und Unkraut, sowie lockern der Böden erforderlich.
Klima
Dichte der Bepflanzung
Genotyp
Mischkultur
Bewsserung
Bodenqualität
Dünger
Schädlingsbekämpfung
Bodenpflege
Um einen möglichst hohen Ertrag zu erzielen sollte anorganischer Dünger vermieden werden. Während der ersten Pflanzwochen und während der Wachstumsperiode ist die Zugabe von Stickstoff sinnvoll. Bei Schädlingsbefall haben sich Schädlingsbekämpfungsmethoden bewährt, die einen möglichst geringen Einfluss auf die Pflanzen auswirken.
In den heißen Sommermonaten fördert regelmäßige Bewässerung den Pflanzerfolg. In den Wintermonaten ist eine zweiwöchige (natürliche) Bewässerung ausreichend. Die Pflanze sollte direktem Sonnenlicht ausgesetzt sein und insbesondere während der ersten 2 bis 3 Jahre erzielen Mischpflanzungen bessere Ergebnisse.
Die wichtigsten Faktoren für eine erfolgreichen Anbau finden Sie hier: Wichtige Faktoren
Jatropha wächst in allen Gebieten die sich im tropischen und subtropischen Bereich befinden. Dabei können Sie auch extreme Temperaturen überstehen. Weitere Informationen zum Bereich Klima und Region finden Sie hier.
Um einen möglichst hohen Ertrag zu erzielen werfen Sie einen Blick in unsere. Richtlinien
Welcome to the on-line information center for jatropha. aumkiipure.com
Welcome to the on-line information center for jatropha. aumkiipure.com
Welcome to the on-line information center for jatropha. aumkiipure.com